Weniger Zellen auch ohne Antibiotika

Die Anreicherung freier Radikale kann die Leistung von Milchkühen beeinträchtigen. Wir zeigen, wie Sie durch Zufütterung von Antioxidantien hier vorbeugend eingreifen können.

Negative Energiebilanz, Hitzestress, Pansenazidose, unausgewogene Ration, schlechte Futterqualität: Diese und weitere Faktoren führen zum Anstieg der freien Radikale. Freie Radikale sind aggressive Sauerstoffmoleküle, die mit anderen Molekülen im Organismus reagieren. Dabei entstehen immer mehr Radikale – eine Kettenreaktion. Können diese nicht neutralisiert werden, führt das zu oxidativem Stress. Die Anreicherung freier Radikale kann die Leistung von Milchkühen beeinträchtigen: schlechte Fruchtbarkeit, geschwächte Immunabwehr, geringere Milchproduktion und -qualität. Die Zufütterung von Antioxidantien wirkt hier vorbeugend.

Ein Bolus für gesunde Euter

Zur Unterstützung der Eutergesundheit eignet sich der Bolus BoliSan® CELL. Der 2-Phasen-Bolus enthält neben Vitamin C und E, Zink und Selen auch Pflanzenextrakte (Antioxidantien). Die erste Phase mit Vitamin C und einem Teil des Vitamin E wird innerhalb von 24 Stunden freigesetzt. Die zweite Phase gibt Vitamin E, Zink, Selen und die Antioxidantien über 40 Tage kontinuierlich in den Pansen ab, um die Gesundungs- und Erholungsphase zu unterstützen und die Geweberegeneration zu fördern. Das Enzym Superoxid-Dismutase (SOD) wirkt als Radikalfänger (mindert die freien Radikale) und schützt so das Euter. Das Ergebnis: Der Gehalt an somatischen Zellen in der Milch sinkt.

Anwendung von BoliSan® Cell

Chronische Mastitis: 2 BoliSan® CELL bei subakuter Mastitis (> 300.000 Zellen) ins Maul eingeben

Neuinfektion zu Laktationsbeginn: 2 Wochen vor der Abkalbung 2 BoliSan® CELL eingeben

Neuinfektion in Trockenstehphase: 2 Wochen vor dem Trockenstellen 2 BoliSan® CELL eingeben

Magister (Mag.) Isopp, bei welchen Tieren setzen Sie Bolisan® Cell ein und warum?

Mag. Isopp: Wir setzen Bolisan® Cell bei therapieresistenten Tieren ein. Sie waren austherapiert und wir hätten sonst bis zum Trockenstellen für eine erneute Therapie warten müssen.

Welche Wirkung können Sie bei den Tieren sehen, die Bolisan® Cell erhalten haben?

Mag. Isopp: Wir haben eine Verbesserung bei fast allen Tieren beobachten können. Ich empfehle bei Tieren, die bei der nächsten oder übernächsten Kontrolle (Milchleistungsprüfung, Anm. der Redaktion) wieder eine hohe Zellenzahl haben, die Behandlung zu wiederholen. Dann können wir einen langfristigen Erfolg feststellen.

Was bringt der Bolus im Vergleich zu bisherigen Therapiemethoden?

Mag. Isopp: Milcherzeuger können dadurch den Einsatz von Mastitis-Antibiotika teilweise einsparen. So fällt die Wartezeit auf die Milch weg und die Kosten für den Boli amortisieren sich sehr schnell. Ich persönlich sehe hier den großen Vorteil: Der Bolus enthält keine antibiotischen Substanzen. Das dient dem Ziel, den Antibiotikaverbrauch zu reduzieren.

Auf Antibiotika verzichten, geht das immer?

Mag. Isopp: Nein, das geht natürlich nicht bei allen Mastitis-Fällen. Immer dann, wenn ich bei meiner Diagnose sehe, dass es mit dem Bolisan® Cell therapiert werden kann, empfehle ich das auch und verzichte auf Antibiotika.

 

Wollen auch Sie die Eutergesundheit Ihrer Herde mit BoliSan® CELL unterstützen und verbessern? Dann fragen Sie Ihren Hoftierarzt nach BoliSan® CELL oder wenden Sie sich gerne direkt an Ihren persönlichen Sano Fachberater.

 

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