Von Werten und Wegen
Im Jahr 1976 wurde das Familienunternehmen Sano gegründet. Schon damals haben die „verrückten Gelben“ aus Niederbayern vieles anders gemacht – und sich so gegen eine gewichtige Konkurrenz, die schon länger am Markt war, durchgesetzt. Das ist bis heute so geblieben. Richard Waldinger, Geschäftsführer von Sano und Inhaber in zweiter Generation, beschreibt, wie Sano immer wieder andere Wege findet als die anderen und diese mutig geht.
„Bis 1989 konzentrierte sich Sano auf den süd- und westdeutschen Raum. Mit dem Mauerfall und der politischen Osterweiterung Europas bot sich eine unternehmerische Chance, die meine Eltern mit viel Mut ergriffen.“
‚Mut‘ ist ein Wert, der Sano von Anbeginn an begleitet. Beim Bau einer eigenen Produktion und des Lagers in Grafenwald Anfang der 80er Jahre – eine riesige Investition und ein großes Risiko. Bei unserer Expansion in die Welt. Beim Wiederaufbau nach dem verheerenden Brand 1996, der unseren Gründungsstandort sprichwörtlich in Schutt und Asche legte. Bei unseren Investitionen in Forschung und Entwicklung – Sano betreibt mit den Agrar Instituten eigene Forschungs- und Entwicklungszentren.
Könnerschaften statt Hierarchien
„Mit dem Generationenwechsel zwischen 2003 und 2012 hinterfragten wir unsere Ausrichtung. Wir wollten für uns festlegen, wie sich Sano zukünftig anfühlen soll. Wir fragten uns zum Beispiel, wie Entscheidungen getroffen werden. Dabei haben wir uns bewusst für eine Art der Unternehmensführung entschieden, die jede:n Einzelne:n befähigen möchte."
Sano lädt alle Mitarbeitenden ein, selbst mitzugestalten. Wir vertrauen dir, dass du in deiner Rolle und Aufgabe über den Tellerrand hinausdenkst und dein Bestes gibst. Bei Sano schaffen wir Arbeitsplätze, die Menschen Freiräume bieten und an denen sich jeder Einzelne in seiner oder ihrer Könnerschaft einbringen und selbstbestimmt entfalten kann.
Sano ist ein Netzwerkunternehmen, in dem wir agil zusammenarbeiten und in dem du in deinem Tun wichtiger bist als Positionen oder Zahlen.
Ich bin überzeugt: "Wenn Mitarbeiter:innen gestalten können, führt das zum Erfolg.“
Ein Miteinander auf Augenhöhe
All diese Zitate stammen aus einem Interview mit Richard für unser Sano Magazin. Es ist ein Gespräch über Werte und warum das Miteinander nur gelingt, wenn individuelle Bedürfnisse gehört und geachtet werden.
„Die Unterschiede zwischen einem Agrarbetrieb und uns als Futterhersteller sind nicht so groß, wie man denken könnte. Es stellen sich hier wie dort die gleichen Fragen: Wie kann man die eigene begrenzte Zeit für Arbeit, Familie und Freizeit sowie unterschiedliche Rollen am besten in Einklang bringen? Wie kann jeder seine Meinung sagen und frei seine Bedürfnisse artikulieren? Wie entsteht ein vertrauensvolles Miteinander?“
Wir bei Sano verstehen uns als Lebensphasenarbeitgeber: Wir schaffen einen Rahmen, der es ermöglicht, Arbeit und Leben in den unterschiedlichen Lebensphasen miteinander zu verbinden. Unsere Mitarbeitenden können im Rahmen ihrer Rolle wählen, was am besten zu ihnen passt: Wollen sie vor Ort arbeiten oder woanders? Brauchen sie einen Tag frei, um zuhause den Haushalt geregelt zu bekommen? Braucht es eine vollzeitnahe Teilzeit, weil ein:e Angehörige:r gepflegt werden muss oder weil jemand ein zeitintensives Hobby betreibt?
Die Landwirtschaft täglich ein Stück besser machen
Mineralfutter für Nutztiere und Kälbermilch: Damit fing das Geschäft von Sano 1976 an. Heute ist Sano viel mehr als das. Innovative, wissenschaftlich erprobte Produkte wie Siliermittel ergänzen unsere Produktpalette. Unsere Fütterungs- und Beratungskonzepte runden dieses Angebot ab. Sie basieren auf unserer eigenen Forschung und Entwicklung in unseren Sano Agrar Instituten sowie wissenschaftlich anerkannten Analyseverfahren unseres Sano Labors. Seit 2024 bietet Sano mit MyDairyS eine eigene cloudbasierte Herden-Controlling-Lösung an. Unsere Fachberater:innen bilden wir mit einer wissenschaftlich fundierten, modularen Ausbildung in unserer Sano Akademie aus und weiter.
Warum das alles? Weil Sano nicht allein in Zahlen denkt. Mindestens genauso wichtig ist der Unternehmenssinn: die Landwirtschaft täglich ein Stück besser zu machen. Das Zusammenspiel aus innovativen Produkten, eigener Forschung und Entwicklung, digitalen Lösungen und einer branchenweit einzigartigen Facherater:innen-Ausbildung – bestimmt durch den Sano Sinn – ist das Erfolgsrezept.
„Natürlich gibt es Ziele für Sano. Mir ist es aber wichtiger, von einem Unternehmenssinn zu sprechen. Und der Sinn besteht für mich darin, in den Bereichen Tierernährung, Tiergesundheit und Tierwohl die Landwirtschaft zum Wohle der Menschen, der Tiere und der Natur täglich ein Stück besser zu machen. Das ist das, wofür ich jeden Tag aufstehe – und das, was ich an die nächste Generation bei Sano weitergeben möchte.“